Kommunale Einführung
Einführungspaket für Kommunen, Jobcenter und Schulträger
Kommunen benötigen vor dem produktiven Einsatz mehr als eine Softwaredemo: Rollenmodell, Datenschutzpaket, Verfahrensbeschreibung, Testmandant, Schulung, Datenmigration und eine klare Entscheidung zur Produktivschaltung. Diese Seite ordnet den Einführungsweg.
Produktiv-Gate: echte Sozialdaten erst nach Mandantenfreigabe, AVV/TOM-Abstimmung, Rollenfreigabe, Löschkonzept und dokumentierter Abnahme.
Start und Verifikation
- Behördenzugang wird nur für verifizierte kommunale Stellen, Jobcenter, Sozialämter oder beauftragte Schulträger freigegeben.
- Vor dem Start werden Ansprechpartner, Rollen, Zuständigkeiten und Supportwege benannt.
- Ein Testmandant trennt Beispiel- und Produktivdaten sichtbar voneinander.
- Pilotumfang, Leistungsarten und beteiligte Anbieter werden schriftlich festgelegt.
Datenschutz und Organisation
- Das Datenschutzpaket umfasst AVV-/TOM-Bausteine, Verarbeitungszwecke, Datenkategorien, Rollen und Löschfristen.
- Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist je nach Einsatzmodell und Datenumfang zu prüfen.
- Supportzugriffe, Protokollierung und Exportrechte werden vor Produktivbetrieb geregelt.
- Kommunale Fachbereiche entscheiden weiterhin über Bewilligung, Einzelfallprüfung und Zahlungsfreigaben.
Datenmigration und Betrieb
- Stammdaten, Bewilligungszeiträume, Leistungsarten, Anbieter, Angebote und Buchungsbestände können stufenweise vorbereitet werden.
- CSV-Importe eignen sich für kontrollierte Startmigrationen; API-Anbindungen sind ein separates Integrationsprojekt.
- Vor Produktivschaltung werden Testbuchungen, Korrekturen, Export und Rollenwechsel abgenommen.
- Schulungspakete sollten Sachbearbeitung, Finanzen, Anbieterfreigabe, Support und Master-Administration getrennt behandeln.
Entscheidung und Produktivstart
- Der Start erfolgt nach Abnahmeprotokoll, Freigabe der Datenschutzunterlagen und bestätigter Supportstruktur.
- Kommunen können mit ausgewählten Leistungsarten starten und später weitere Bereiche ergänzen.
- Produktivkennzahlen sollten offene Datenabgleiche, Buchungen, Anbieterstatus, Korrekturen und Supportfälle abbilden.
- Kosten- und Beschaffungsfragen werden über ein konkretes Angebot und die kommunale Vergabestruktur geklärt.